Dorfgeschehen im Eisacktal im Blick

Bezirksversammlung der Eisacktaler Chronisten 

Milland/Brixen. Das Eisacktal ist einer der rührigsten Chronistenbezirke im Land. Um den Austausch untereinander zu fördern, hat Bezirkschronist Emil Kerschbaumer letzthin die Ortschronistinnen  und -chronisten zur Bezirksversammlung ins Jakob-Steiner-Haus in Milland/Brixen eingeladen. Mit dabei war auch Landeschronist Wolfgang Thöni.

Emil Kerschbaumer ist seit 25 Jahren Ortschronist von Milland, hat in dieser Zeit regelmäßig Jahreschroniken erarbeitet und ein stattliches Archiv aufgebaut.  Als Bezirkschronist betreut er die Chronistinnen und Chronisten des Eisacktales und konnte bei der Versammlung etliche davon begrüßen. Einige der Eisacktaler Chronisten hatten zum Treffen eigene Jahreschroniken mitgebracht, so konnten die verschiedenen Ausgaben und Aufbereitungsformen verglichen werden. Landeschronist Wolfgang Thöni lobte den Bezirk und die Eisacktaler Chronistinnen und Chronisten für ihre kontinuierliche Tätigkeit. In Zukunft würden Ortschroniken mehr und mehr digital erstellt, sagte er, was für die Gemeinden wichtig sei und eine spätere Online-Recherche erleichtere. Nichtsdestotrotz sei es wichtig, dass Ortschroniken auch gedruckt erscheinen und so in den Bibliotheken aufliegen können und den Bürgern zur Verfügung stehen, so Thöni.

Diskutiert wurden Fragen rund um die Erstellung von Chroniken, Auswahl und Schwerpunkte.  Dabei zeigte sich der Unterschied zwischen größeren und kleineren Gemeinden; während in kleinen Orten alles gesammelt werden kann, muss ich größeren Orten und Städten wohl oder übel eine Auswahl getroffen werden. Themen wie diese werden auch in den Weiterbildungsveranstaltungen behandelt, die demnächst angeboten werden; das Weiterbildungsprogramm ist im Internet unter https://www.sbz.it/de/chronikwesen-suedtirol/ einsehbar.

Allgemein betont wurde bei der Versammlung auch, wie wichtig es ist, dass die örtlichen Vereine und Verbände mit den Chronistinnen und Chronisten zusammenarbeiten und sie mit Infomaterial versorgen, damit sie in den Ortschroniken berücksichtigt werden können.

Abschließend gab Landeschronist Thöni noch einen Einblick in das Layout-Programm Affinity, das zur Erstellung der Ortschroniken angeraten wird; auch dazu gibt es Weiterbildungsangebote.