Forum für Rechtsvergleichung

Die europäische Union als Solidargemeinschaft

Online-Tagung: 4. Juli 2020

Die traditionelle Tagung des Südtiroler Bildungszentrums (SBZ) hat dieses Jahr als Online-Tagung stattgefunden. Gemeinsam mit der Universität Innsbruck, der Handelskammer Bozen und der Studierendenvertretung ELSA hat das SBZ – Forum für Rechtsvergleichung finanzpolitische, länderspezifische und agrarpolitische Aspekte der Entwicklung der EU beleuchtet.

Am Vormittag stand die Bewältigung der Finanz und Wirtschaftskrise in der EU im Mittelpunkt, die durch die Coronavirus-Pandemie zugespitzt worden ist.
Referiert haben Prof. Peter Müller-Graff (Universität Heidelberg), der frühere österreichische Notenbankpräsident Prof. Ewald Nowotny, Prof. Roland Benedikter (Eurac bzw. Willy-Brandt-Zentrum Breslau) und Prof. Walter Steinmair (Universität Innsbruck), Prof. Bartłomiej Krzan, Universität Breslau (Wroclaw).

Am Nachmittag wurde näher auf die EU-Landwirtschaftspolitik eingegangen.
Referenten waren der frühere EU-Kommissar Dr. Franz Fischler, PD Dr. Georg Miribung (Freie Universität Bozen), der EU-Parlamentsabgeordnete Dr. Herbert Dorfmann sowie Prof. Thomas Giegerich (Universität Saarbrücken).

Lesen Sie hier ein Interview mit Prof. Peter Hilpold und Prof. Walter Steinmair, das in der Dolomiten vom 16. Juli 2020 erschienen ist.

Interview_Dolomiten-16-07-2020

Einen Bericht zur Tagung finden Sie unter: https://www.uibk.ac.at/newsroom/die-europaeische-union-als-solidargemeinschaft.html.de

ONLINE ZEITSCHRIFT

L’ART- 116 COST. E LA PREOCCUPAZIONE (strumentale?) DELLA MARGINALIZZAZIONE DEL PARLAMENTO
Enrico Minnei

 

Europa in der Krise: Analyse und Lösungswege

foto-europaDie Europäische Union steht vor einzigartigen Herausforderngen: Brexit, die Herausbildung von großräumigen Freihandelszonen (Mega-Regionals), die unvollendete Wirtschafts- und Währungsunion, die Flüchtlichgsproblematik, um nur einige zu nennen. Es kann von einer existenziellen Krise der EU gesprochen werden. Auf mitgliedstaatlicher Ebene werden Bekenntnisse zur EU abgegeben und gleichzeitig überwiegen nationale Egosimen. Es muss die Frage gestellt werden, was im europäischen Integrationsprozess schief gelaufen ist und wo angesetzt werden muss, um dieses einmalige Integrationsprojekt, das Europa Frieden   und Wohlstand gebracht hat, zu retten.
Renommierte Rechtswissenschaftler aus verschiedenen Ländern nehmen in diesem Band eine Analyse der Ausgangssituation vor und zeigen mögiche Entwicklungsszenarien auf.

Mit Beiträgen von Elisa Baroncini, Stephan Breitenmoser, Sabino Cassese, Giuseppe Cataldi, Thomas Cottier, Peter Hilpold, Gerhard Muzak und Andreas Witte

Herausgegen von Prof. Dr. Peter Hilpold

Artikel Wiener Zeitung: Europa am Scheideweg

 

 

 

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