Konzept „Unsere Stadt“

Pressemitteilung 2015_12_14 : „Unsere Stadt“ die sich als parteiunabhängige (überparteiliche) Initiative, mit Fragen der Bestandsaufnahme, urbaner Organisation und Entwicklungsmöglichkeiten der Stadt Bozen befasst, hat den Gemeindekommissär, Dr Michele Penta, um einen Gesprächstermin gebeten.
Dabei sollte klar gemacht werden, dass Investitionen allein nicht ausreichen, um einer Stadt zukunftstaugliche Perspektiven zu geben. Das richtige Verhältnis in Größe und Ausdehnung, sorgsamer Umgang mit Raum und Energieverbrauch und vor allem auch eine ausgewogene soziale Durchmischung sind die Voraussetzung neuer städtischer Einrichtungen.
Von großer Bedeutung ist dabei auch das Einbeziehen der gesamten Stadt in den Zusammenhang von „Entwicklung“. an dessen Gestaltung die Bürgerinnen und Bürger selbst aktiv und maßgeblich beteiligt sein sollten.
Bozen verfügt über sehr unterschiedlich gewachsene und strukturierte Stadtviertel mit speziellen geschichtlichen, sozialen und kulturellen Eigenschaften. Diese Stadtviertel müssen aufgewertet, durch professionelles Marketing unterstützt und über die grüne Achse – sprich Uferpromenaden (parco delle rive) – zusammengeschlossen werden.
Bozen hat nur eine Chance in seiner Rolle als Landeshauptstadt (welche durch Bildung, Sanität, Verwaltung, Handel und Industrie täglich alle Pendlerprobleme bewältigen muss) seine Aufgabe gut zu meistern, wenn das Land diese Rolle erkennt und die Stadt durch notwendige Maßnahmen finanziell unterstützt.
In diesem Zusammenhang sollen dem Kommissär der Gemeinde Bozen folgende konkrete Initiativen und Unterfangen unterbreitet werden:
– Errichtung eines Stadtlabors in dem alle Überlegungen zur Stadt als Wirtschafts- und Lebensraum besprochen und auseinandergesetzt werden.;
– Abhaltung einer Tagung und Einbringung nationaler und europäischer Erfahrungswerte einer partezipativen Stadtplanung;
– Vernetzung der Bozner Stadtviertelräte für gemeinsame Initiativen in Richtung einer Aufwertung der verschiedenen Stadtgebiete;
– Überprüfung der Auswirkungen der Verkehrsbelastungen (Christkindelmarkt – Twenty -usw.) auf die Luftqualität in Verbindung mit den Erhebungen der Sanitätsbehörden;
– Initiativen für ein eine gesunde und grüne Stadt, ausgehend von der Tatsache daß eine klimegerechte Stadt die Grünplanung mit Wohnung- und Verkehrspolitik zu einem integrierten Konzept verbinden sollte.
Die Ergebnisse der Unterredung werden der Bevölkerung mitgeteilt.

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